Svea Streckert und Lea Köstering bei den Deutschen Meisterschaften im Rhönradturnen
Svea belegt sensationell den 6. Platz im Mehrkampf - Lea kommt auf Rang 19.
Bericht im Lokal-Kompaß ...

Bei den Deutschen Meisterschaften im Rhönradturnen, die am vergangenen Wochenende in Rimpar, in der Nähe von Würzburg, stattfanden, traten Lea Köstering und Svea Streckert von der SG Essen-Heisingen 1887 e.V. an
Die Frauen in der Bundesklasse müssen drei Disziplinen zeigen: eine Kür im Spiraleturnen und eine Kür im Geradeturnen zur Musik, sowie einen Sprung über das Rhönrad.


Lea Köstering begann ihren Wettkampf mit einem sehr guten Sprung, einem Salto vorwärts vom Rad, für den sie 6,25 Punkte von den Kampfrichtern bekam. In der nächsten geforderten Disziplin, dem Spiraleturnen, kosteten sie leider zwei Fehler wertvolle Punkte, um den Anschluss zu halten. Ihre Musikkür startete Lea in Topform, sie zeigte ihre ersten Bahnen mit fünf Schwierigkeitsteilen fehlerfrei bis es im zweiten Teil zu einem schwungtechnischen Problem kam, das zu Abzügen führte und den Verlauf der Übung zur Musik unterbrach. Auch ein sehr guter Salto rückwärts als Kürende konnte diesen Punktverlust nicht mehr aufwerten. Mit einer Platzierung im hinteren Drittel des Teilnehmerfeldes waren Lea und ihre Trainerin Stefanie Jochem verständlicher Weise nicht ganz glücklich.

Svea Streckert konnte ihre Nervenstärke und ihren Kampfgeist unter Beweis stellen. Die Präsentation ihrer Spiralekür gelang Svea leider nicht in ihrer Bestform, aber mit einer Wertung von 7,35 in der Spirale und 5,95 Punkte für ihren Sprung war sie durchaus zufrieden. Mit ihrer ausdrucksstarken Musikkür mit hoher Schwierigkeit begeistere sie nicht nur das Publikum, sondern auch die Kampfrichter, die diese Leistungen mit 10,45 Punkten belohnten.
Svea Streckert freute sich mit Trainerin Stefanie Jochem und allen mitgereisten Rhönradfans der SG Heisingen über einen ausgezeichneten 6. Platz.

Aufgrund der guten Wertung in der Musik- und in der Spiralekür sicherte sich Svea die Teilnahme an den Finalwettkämpfen am Abend, an denen nur die 6 Besten jeder Disziplin aus dem Mehrkampf, erneut gegeneinander antraten.
Nach einem bereits langen und anstrengenden Wettkampftage reichten die Nerven und die Kräfte leider nicht mehr aus, um noch einmal gleich gute Leistungen wie im Mehrkampf zu zeigen und den Konkurrentinnen Paroli zu bieten.
„Dennoch kann Svea in dem sehr leistungsstarken Teilnehmerfeld absolut stolz auf ihre Leistungen sein“, kommentierte ihre Trainerin.